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Der Dritte Welt-Basar der Hagener terre des hommes-Arbeitsgruppe, war eine jährlich wiederkehrende Attraktion für Hagener
BürgerInnen: Seidenbatiken aus Indien, Messingschalen aus Indonesien, Masken aus Afrika, Alpakapullover aus Bolivien, Honig aus Guatemala, Spielzeug von den Philippinen und vieles mehr. Über phantasievolle Arbeiten
von Selbsthilfegruppen aus Ländern der Dritten Welt hatten unsere Besucher ein offenes Ohr für Probleme der Produzenten.
Alles begann im Herbst 1975 in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule und in den Räumen der Villa Laufenberg: Geboten wurden
Kunstgewerbe aus der Dritten Welt, sowie Informationen und Vorträge, z.B. »Indien näher gebracht«.
Ein Highlight war 1978 der Basar im Karl-Ernst-Osthaus-Museum mit einem Spielzeugmacher und unserem Gast aus Ghana, David Longdon. Er
stellte seine Heimat in Bildern, Gedichten und Erzählungen vor, kochte mit uns afrikanische Gerichte und erarbeitete mit jungen Besuchern afrikanische Rhythmik. Durch Ausweitung des Angebotes zogen wir mit dem Basar
in größere Räume. Die Cuno-Berufsschule und das Jugendzentrum Buschey waren mehrere Jahre Gastgeber.
Zunehmend war Professionalität gefragt bei der Ausrichtung des jährlich wiederkehrenden Basars. So veranstalteten wir ab 1986 die
Basare gemeinsam mit dem Hagener Dritte Welt-Laden. Seit 1988 findet der Basar alljährlich im November, von MitarbeiterInnen des AllerWeltHauses gestaltet, dort statt.
Warum Dritte Welt-Basar?
Unser Motiv: Helfen Sie uns helfen!
Über den Kauf von Waren aus Ländern des Südens kann der Blickwinkel auf gerechtere Handelsstrukturen zwischen Herstellern und Käufern gelenkt werden: Durch den alternativen Handel, z.B. über die GEPA, können die Kleinbauern und kleinen Genossenschaften ein Vielfaches von dem erhalten, was sie bei Weitergabe ihrer Produkte an einen kommerziellen Händler bekommen würden. So werden sie in die Lage versetzt, endlich ihre Kinder in die Schule schicken zu können, ihre Familie besser ernähren zu können und vieles mehr.
Unsere Ziele:
Vermittlung von Informationen über Strukturen der Länder des Südens (so genannte Dritte Welt-Länder)
Unterstützung der Hersteller durch Verkauf ihrer Produkte
Konkrete Hilfe für ein terre des hommes-Projekt, das während des Basars vorgestellt wurde, z.B. ein Kinderbetreuungszentrum
in Ahmedabad / Indien
Austausch und Gespräche
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