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Schulen

Arbeitsgruppe Hagen


Kontakte zu Schulen sind uns wichtig. Wir freuen uns, dass Kinder und Jugendliche sich ansprechen lassen für die Not anderer, dass sie Anteil nehmen und sich selber auseinandersetzen – auch in der Hoffnung, dass sie später als Erwachsene solchen Problemen gegenüber nicht gleichgültig bleiben.

Die am häufigsten genutzte Gelegenheit ergibt sich bei Projekttagen. Lehrer wissen, dass ein Anruf bei der Arbeitsgruppe genügt, und ein/e MitarbeiterIn kommt in die Schule zur weiteren Beratung und zu ersten Absprachen. Wir nehmen Ideen, Fragen, Wünsche der Schüler auf, informieren, machen Vorschläge, stellen Materialien über unsere Projekte zur Verfügung, so dass die Klassen dann eigenständig in ihrem Rahmen weiter arbeiten können: Wandzeitungen, Unterrichtsbögen, Themenhefte, Theaterstücke und Medienpakete.

Aber auch unabhängig von solchen Projekttagen kommen wir gern in Schulen. Wir halten Vorträge und zeigen dabei Dias oder anderes Anschauungsmaterial. Ganz entscheidend ist es dabei, mit den SchülerInnen ins Gespräch zu kommen. Wie dies gelingen kann, haben wir jüngst in der Volkshochschule erlebt: Zu einem Vortrag über Kinderhandel in der Mali kam eine Lehrerin mit einer ganzen Schulklasse.

Solche Bemühungen wirken weiter und haben schon manche Schulklasse bewogen, auch ihr eigenes Scherflein zu der notwendigen Hilfe beizutragen. Und so überreichen sie terre des hommes als Spende, was sie selbst bei Festen, Konzerten oder sonstigen Aktivitäten in der Schule gesammelt haben.

Ein „highlight“ solcher Anstrengungen ist es, wenn sich in einer Schule SchülerInnen zu einer Arbeitsgemeinschaft (AG) zusammentun und sich selbstständig für längere Zeit mit den Problemen beschäftigen oder ein Kinderrechtsteam gründen. Wir räumen ein: das geschieht eher selten. 


Grußwort der Bundesministerin Frau Wieczorek-Zeul 35 Jahre terre des hommes Hagen - Lesebuch terre des hommes vorgestellt Deutschland