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Wenn wir für Projekte in Indien oder Afrika sammeln, werden wir oft gefragt: „Und was tut ihr hier in Hagen!? Hier gibt es auch
Probleme!“ – Das trifft zu – und so nehmen wir auch lokale Probleme wahr und versuchen zu helfen:
So haben wir am Anfang einen Besuchsdienst in einem Kinderheim eingerichtet, haben wir eine Jugendinitiative im Boloh unterstützt. Bei
der politischen Diskussion um die »räumliche Stadtentwicklung« haben wir uns beteiligt und in unserem Votum u.a. betont:
Hagen muss eine Stadt sein, in der Familien mit Kindern eine Chance geboten wird. Das bedeutet, dass zentrale
Einrichtungen (z.B. Kindergärten, Spielplätze, ärztliche Versorgung, Jugendzentren, städtische Ämter, kulturelle Einrichtungen) gut erreichbar sein müssen.
Schwergewicht ist sicher unser Engagement im politischen Raum: So haben wir nach dem Hungertod eines Kleinkindes einen Runden Tisch durchgesetzt
und maßgeblich begleitet (s. auch »Der Fall Dennis«). Deutlich und kontinuierlich ist auch unser Einsatz im Agenda-Beirat des Rates.
Wenn möglich, leisten wir auch direkte und konkrete Hilfe: als sich türkische Kinder in den 80er Jahren in Hohenlimburg mit ihren
schulischen Problemen allein gelassen fühlten, haben MitarbeiterInnen der terre des hommes Arbeitsgruppe eine Hausaufgabenhilfe auf die Beine gestellt und über Jahre hin regelmäßig durchgeführt.
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