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Aus einem Kilo Kaffeebohnen lassen sich 80 Tassen Kaffee gewinnen. Ein Coffeeshop in Berlin, Paris oder Los Angeles setzt
damit ungefähr 230 Dollar um. Die Bauern der Äthiopischen Oromia-Kaffee-Kooperative erhalten dagegen bloß fünfzig Cent pro Kilo. Denn die Verkaufspreise werden an den großen Kaffeebörsen in New York und
London festgelegt. Unermüdlich bemüht sich Tadesse Meskela die lange Kette von Zwischenhändlern zu verkürzen, und bietet sein hochqualitatives Produkt auf Messen in Europa und den USA direkt den
Röstereien an. Doch auch ”Fair Trade” wird einem Entwicklungsland wie Äthiopien nicht ausreichend helfen können. Der Dokumentarfilm »Schwarzes Gold«
von Marc und Nick Francis zeigt das Netz von Abhängigkeiten in einer Weltwirtschaft, wo reiche Länder ihre Landwirtschaft großzügig subventionieren und dadurch die Preise - zum Schaden der südlichen Herstellerländer - niedrig halten.
Die terre des hommes Arbeitsgruppe Hagen zeigt diesen Film in Kooperation mit dem Kino Babylon.
Vorstellungen am 6. September 2007 um 20:30 Uhr und am 9. September um 18:00 Uhr im Kino Babylon, Pelmkestr. 14, 58089 Hagen
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