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Die Mitarbeiter der Hagener terre des hommes Arbeitsgruppe sammelten am Samstag, 10. Mai 2008, in der Hagener Innenstadt Spenden für
die Katastrophenhilfe in Burma. In zwei Stunden kamen 270.00 Euro zusammen. Viele Passentinnen und Passanten reagierten unsicher vor dem Hintergrund der Berichterstattung aus Burma, die immer wieder auf die Blockade
der Hilfe durch die burmesische Regierung hinweist.
Umso erfreulicher war die Reaktion eines Hagener Lokalpolitikers, der - nachdem er bei der Straßensammlung über die terre
des hommes Aktivitäten informiert worden war - die Gäste seiner Geburtsfeier zu Spenden für Burma aufrief, wodurch weitere 873.50 Euro zusammenkamen. Ein Mitarbeiter der AG nahm die Spende entgegen. Die
Arbeitsgruppe sieht dies als Hinweis darauf, wie wichtig die lokale terre des hommes Präsenz auch in schwierigen Situationen ist.
terre des hommes arbeitet mit einheimischen Partnern zusammen, die zunächst Nahrungsmittel und
Plastikplanen verteilen, sowie Notunterkünfte errichten werden und die Betroffenen mit sauberem Trinkwasser versorgen. Die Hilfsgüter werden vor Ort eingekauft und haben dadurch kurze Wege. Dafür hat terre des
hommes 70.000 Euro bereitgestellt. Allerdings werden nach momentaner Lageeinschätzung mindestens 200.000 Euro benötigt, um insbesondere die Kinder in der Katastrophenregion zu versorgen.
terre des hommes appelliert an die burmesische Militärregierung, die Hilfsorganisationen aktiv zu unterstützen und deren
Einsatz nicht durch bürokratische Auflagen zu erschweren. Insbesondere müssten den ausländischen Helfern schnell Visa
erteilt werden. Außerdem fordert terre des hommes, Journalisten ungehinderten Zugang zu gewähren und deren Arbeit nicht zu behindern.
Weitere Informationen auf den Internet-Seiten von terre des hommes.  |